Der GO Spieleabend findet derzeit Donnerstags (bei Unibetrieb) im Café
Nelsons (Karlsplatz 13 im Hof 2, 1040 Wien) ab ca. 18:00 Uhr statt. Lageplan
Derzeit findet zu dieser Zeit auch die GoSchule statt. Nebenbei kann natürlich auch gespielt werden.
Es ist jeder herzlich willkommen: Ob erfahrener Spieler oder Anfänger.
Wir erklären euch gerne die Regeln und helfen bei den ersten Schritten im Spiel.
Alternative Spielmöglichkeiten
Freundlicherweise hat uns der österreichische Goverband einige Spielmaterialien zur Verfügung gestellt,
ihr braucht also keine eigenen Materialien um mitzuspielen!
Besonderer Dank geht an Herrn Anderson der uns mit Rat und Tat zur Seite steht.
Im Sommersemester 2004 wurde von 4 TU Informatik Studenten ein Go Workshop, im Rahmen der LVA Projektmanagement, auf der TuWien durchgeführt. Hier entstand die Idee einen Go Spieleabend auf der TU Wien einzuführen. Im Wintersemester 2004 begannen die ersten Spieleabende im Café Nelsons.
Clemens Punzengruber
goworkshop@gmx.at
Oder auch im Forum.

Wenn Schach eine Schlacht ist, dann ist Go ein Krieg. (Sprichwort)
Go ist ein strategisches Brettspiel für zwei Spieler und stammt aus China. Es ist wahrscheinlich das älteste Brettspiel, mit einer fast 4000-jährigen Geschichte. Das in Ostasien sehr beliebte Spiel findet in den letzten Jahren auch in Europa Verbreitung; unter Anderem dank verschiedener Möglichkeiten, über das Internet zu spielen.
Die Spieler platzieren abwechselnd schwarze bzw. weiße Steine auf das anfangs leere Spielfeld. Das Ziel ist, möglichst große Gebiete einzugrenzen.
Go ist auch ein Computerspiel, eine Kommunikationsplatform, eine Wissenschaft die an Universitäten gelehrt wurde , ein Meditationsstil, ein riesiger Fundus fernöstlicher Weisheiten, es ist Literatur und bildende Kunst, ein mathematisches Problem, eine Herausforderung für Programmierer, eine Brücke zu östlichen Philosophien. (Michael Enezian)

Ein faszinierender Aspekt an Go ist, dass das Spiel trotz einfachster Regeln eine enorme Komplexität aufweist. Während es Computerprogramme gibt, die Schach auf höchstem Niveau spielen, sodass nur Großmeister gerade noch mithalten können (und auch das nicht mehr für lange), ist es bisher noch nicht gelungen, ein Go-Programm zu schreiben, dessen Fähigkeiten über die eines durchschnittlich geübten Vereins-Spielers hinausgehen.
Ein menschlicher Spieler kann die Regeln des Spiels in wenigen Minuten erlernen, aber auch ein ganzes Leben damit verbringen, neue Einsichten in die komplexen, daraus resultierenden Situationen zu gewinnen.
The Ancient Japanese considered the Go board to be a microcosm of the universe. Although when it is empty it appears to be simple and ordered, in fact, the possibilities of gameplay are endless. They say that no two Go games have ever been alike. Just like snowflakes. So, the Go board actually represents an extremely complex and chaotic universe. (Max Cohens Mentor Sol Robeson, im Film π)